panoramino

Befindet sich an der Via del Tiglio, der Strasse, die nach Brè führt. Ihr Vorplatz ist auch Mittelpunkt des Quartiers von Monti della Ss. Trinità.
Die Kirche stammt aus dem XVII Jahrhundert und wurde im Anschluss an eine Kapelle gebaut, die ein der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmetes Gemälde von Tomaso Zesio beherbergte, der es zum Dank für seine Genesung gestiftet hatte. Die Kirche wurde im 1621 vom Erzbischof Francesco Ballerini von Locarno eingeweiht. In den Jahren 1657 und 1669 wurde sie um zwei Nebenkapellen bereichert, die den Hl. Jakobus und Philippus, bezw. Bartolomäus gewidmet wurden.
Noch heute wird die alte Tradition des Novene-Läuten von Hand ausgeführt.

chiesaFacciataportico

Via Fregera 10, 6605 Locarno-Montimonastero

Das vor 50 Jahren vom Bischof Mons. Jelmini gegründete Kloster fand seine erste Unterkunft im Palazzo Morettini in Locarno.
Im Jahre 1977 fanden die Carmelitane Scalze in der Stille der Fregera in Monti ihre neue und jetzige Wohnstätte.
Die Carmelitane Scalze gehen auf den antiken Orden der Beata Vergine Maria del Monte Carmelo zurück, der gegen Ende des XII Jahrhunderts im Heiligen Land entstand und von einem Leben in Vollkommenheit und andauerndem Gebet in strenger Abgeschiedenheit gekennzeichnet ist.
Die tägliche Suche nach der Begegnung mit Gott, die die Tage der Nonnen des Klosters beleben ist vom kontemplativen Gebet des Propheten Elia geprägt, nach der Regel: Tag und Nacht über das Wort Gottes meditieren und wachen im Gebet, und mit dem apostolischen Geist, der ihnen durch das Charisma der grossen Heiligen Teresa d'Avila -Reformerin des Ordens im XVI Jahrhundert und ihre spirituelle Mutter- gegeben wird.
Heute leben ka. 20 Nonnen im Kloster S. Giuseppe und ihre praktischen Tätigkeiten umfassen Stickereien und Webereien aller Art, Verziehrung von Pergamenten oder feinem Porzellan, Seidenmalerei, Basteln von Glückwunschkarten, Anfertigung von Paramenten und Messhemden und natürlich die täglichen Arbeiten in Haus und Garten.